Was ist ein digitaler Planer?

Du hast schon einmal die Begriffe «digitaler Planer» oder «digitale Planung» gehört und fragst dich, was das ist oder ob da wieder eine neue «must-have»-App auf dem Markt ist? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich, denn gleich erfährst du,

  • was ein digitaler Planer überhaupt ist,
  • wie die gehypte Methode aus den USA funktioniert,
  • welche Tools du benötigst, um mit der digitalen Planung zu starten
  • und welche Arten von digitalen Planern es gibt.

Unser Leben ist zunehmend von der Digitalisierung geprägt. Da ist es nicht verwunderlich, dass sich auch unsere Art der Terminplanung verändert. Vom Terminkalender bis zur To-Do-Liste: Heute gibt es zahlreiche Apps, die dabei helfen, den privaten und beruflichen Alltag zu organisieren und zu planen. Doch es gibt immer noch die Liebhaber der physischen Planung, die absolut darauf schwören, mit Stift auf Papier zu planen. Nach dem Bullet-Journaling-Hype ist in den letzten Jahren ein neuer Trend – ebenfalls aus den USA – zu uns in den deutschsprachigen Raum herübergeschwappt … der digitale Planer … oder wie er auf englisch heisst: digital planner.

Was ist ein digitaler Planer, bzw. was bedeutet digitale Planung überhaupt?

Digitale Planung bedeutet im Grunde genommen nichts anderes als Planung in digitaler Form, also auf einem digitalen Gerät.

Heutzutage kannst du deine Termine, Projekte, To-dos usw. in jedem x-beliebigen Programm oder in jeder geeigneten App deiner Wahl organisieren und planen. Es gibt zahlreiche klassische digitale Planer, wie Outlook, Apple Kalender, Google Calendar, Apple Notizen, Google Keep, OneNote, Trello, Asana, Notion, ClickUp usw.

ABER … All diese Apps sind hier in diesem Beitrag nicht gemeint. Ich beschränke mich nur auf die digitalen Planer, welche in PDF-Form angeboten werden und auf Kreativmärkten wie Etsy seit einigen Jahren wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Wie diese Methode funktioniert und was du dafür brauchst

Ein digitaler Planer ist nicht einfach «nur ein PDF» …

Ja, du hast schon richtig gelesen, das Produkt selbst ist «nur» ein PDF und keine App, wie viele als erstes vermuten würden, wenn sie das Wort «digital» hören. Stelle dir also einfach einen physischen Papierplaner, ein Notizbuch, ein Notizblock, usw. vor … im PDF-Format.

«Und was kann ich jetzt damit machen?» fragst du dich vielleicht.

… ein digitaler Planer ist ein physischer Planer mit Special Effects!

Naja, das PDF allein ist noch nicht spektakulär. Aber in Kombination mit einer geeigneten Notizen-App, die PDF-Import und auch Hyperlinks unterstützt, einem Tablet und einem digitalen Stift erlaubt dir diese Art der Planung, digitale, handschriftliche Notizen in bestehende Dokumente zu machen.

Dieses ein- oder mehrseitige PDF enthält (je nach Art und Zweck) keine oder bis zu tausenden von Hyperlinks, mit deren Hilfe du einfach und bequem zwischen den Seiten herumblättern, bzw. zwischen den verschiedenen Kalenderansichten herumnavigieren kannst. Du hast die Möglichkeit, digitale Sticker und Bilder einzufügen und Inhalte kinderleicht mit dem Stift hinzuzufügen, zu löschen, herumzuschieben oder auszuschneiden und woanders wieder einzufügen.

Zusammengefasst funktioniert die Arbeit mit dem digitalen Planer also folgendermassen:

  • Auf deinem Tablet (z.B. Apple iPad)
  • importierst du ein PDF, in das du Notizen machen willst,
  • in eine Notizen-App deiner Wahl (z.B. Goodnotes, Noteshelf, Xodo, …)
  • und fügst mit einem digitalen Stift (z.B. Apple Pencil, Android Stylus, …)
  • handschriftliche Notizen, Sticker und Bilder zum PDF dazu.

Du benötigst also:

  • Tablet und Stift
  • Notizen-App, die PDFs importieren kann und Hyperlinks unterstützt
  • Planer oder Notizbuch im PDF-Format

Welche App eignet sich für die digitale Planung?

Es gibt sehr viele auf dem Markt, aber ich benutze und empfehle folgende Apps:

für iOS / iPadOS

für Android

Welche Arten von digitalen Planern gibt es, bzw. wo kommt dieses digitale Notizenschreiben zum Einsatz?

Es gibt unzählige Arten von Planern und Anwendungsformen, die auf verschiedene Bedürfnisse und Lebensstile zugeschnitten sind. Hier die gängigsten Arten und Anwendungsformen:

  • Jahresplaner
  • Tagesplaner
  • Wochenplaner
  • Lehrerplaner
  • Studentenplaner
  • Semesterplaner
  • Businessplaner
  • Finanzplaner
  • Fitnessplaner
  • Reiseplaner
  • Notizbuch
  • Essensplaner
  • Rezeptesammler
  • Habit- und Moodtracker
  • Journaling
  • Bullet Journaling
  • Achtsamkeitsplaner
  • Arbeitsbücher zu den verschiedensten Themen
  • usw.

Fazit

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein digitaler Planer eine praktische Alternative zu einem physischen Planer oder einem klassischen, digitalen Planer darstellt und in vielen Bereichen des Alltags und der Arbeit eingesetzt werden kann.

Wer sich für die digitale Planung interessiert, kann einfach und schnell damit beginnen, indem er/sie eine geeignete Notizen-App installiert und einen digitalen Planer als PDF-Datei herunterlädt. In meinem Shop findest du alle «Essentials» Planer 2024 in drei Editionen und Notizbücher in verschiedensten Ausführungen.

Es ist jedoch wichtig, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, welche Erwartungen man denn von so einem Planer hat und welche Funktionen man gerne hätte, um sicherzustellen, dass man die für seine Bedürfnisse am besten geeigneten Planer wählt. Schau dir hierfür mal die Tabelle mit den 3 Planer-Typen an.


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